Öllein

Auf der Galegge säen und ernten wir seit einigen Jahren auf einer Hektare Lein, auch Flachs genannt, an. Dieser wird im Frühjahr gesät und Ende August mit einem normalen Mähdrescher geerntet. Nach dem Reinigen wird der Lein gepresst, um das Leinöl zu gewinnen. 

 

Landschaft 

Das blaue Blütenmeer des blühenden Leins erfreut die Bevölkerung Ende Mai Anfangs Juni und setzt einen besonderen Akzent in der Landschaft.

 

Ernährungswert

Das Leinöl ist gehaltreich an sog. Omega3-Fettsäuren. Es ist daher für die Ernährung sehr wertvoll. Das Leinöl eignet sich nur für die kalte Küche und nicht zum braten. Das Leinöl ist nur beschränkt haltbar und sollte kühl gelagert werden.

 

Wie es zum Schweizer Leinöl kam

Unseren Brotteigen fügen wir immer etwas Leinsamen bei. Die zugekauften Leinsamen stammten aus Ländern wie Ägypten, Kanada oder Russland. Als wir den Estrich eines Schopfes räumten, kam ein Flachsbrecher zum Vorschein. Da kam die Idee: Wenn es früher möglich war Flachs resp. Lein in Suhr anzubauen, sollte es auch heute noch möglich sein. Dank der Zusammenarbeit mit der Biofarm Genossenschaft und der Forschungsanstalt Agroscope steht nun Leinöl in Schweizer Qualtität in den Fachgeschäften. Einige Dutzend Landwirte beteiligen sich inzwischen am Projekt Öllein.

 

http://www.biofarm.ch/lein.html

http://www.agroscope.admin.ch/sorten-saatgut/02844/index.html?lang=de